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Erlebnis BAU

27.03.2009 Von: admin

Schüler der HS Paznaun schnuppern in die Bauwirtschaft

Interessierte Schüler der Hauptschule Paznaun schnupperten am
23. März 2009 in die Praxis der Bauwirtschaft. Die Tiroler Lehrlingsexpertin, Frau Petra Kofler, und der Baumeister, Robert Zangerle, veranschaulichten, dass die Lehre am Bau sichere Zukunftschancen, gute Aufstiegsmöglichkeiten und schon ab dem ersten Lehrjahr außergewöhnlich gute Verdienstmöglichkeiten bietet. Der Quizsieger (SIMON NARR 4A) erhielt am Ende des Votrages das belibete BAUDEINEZUKUNFT T-Shirt.

 

 

Insgesamt 3000 Schüler/innen in 115 Tiroler Schulen bekamen in den letzten zweieinhalb Jahren einen praxisnahen Einblick über die Berufswahlmöglichkeiten in der Baubranche. Die österreichweite Kampagne BAUDEINEZUKUNFT richtet sich an Baubetriebe, Eltern, Lehrstellensuchende, Schüler/innen und Lehrende. Ziel ist es, Schüler/innen im Rahmen des Unterrichts die Bauberufe (Maurer-, Schalungsbau- und Tiefbaulehre) vorzustellen sowie Lehrlingen eine solide Ausbildung am Bau zu ermöglichen. Das Projekt BAUDEINEZUKUNFT ist eine Initiative der Wirtschaftskammer Österreich.

 

 

 

 

Karriere am Bau

Unterschiedliche Weiterbildungswege stehen einem Maurer, Schalungsbauer oder Tiefbauer bereits nach dem Lehrabschluss offen, wie z. B. der Besuch von Weiterbildungskursen (z. B. Ausbildung zum Polier, Bauleiter und Baumeister), der Erwerb der Hochschulreife (z.B. Berufsreifeprüfung) und schließlich ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule. Viele Baumeister erinnern sich an ihre Tätigkeit als Maurerlehrling, wie sie den Aufstieg geschafft und schließlich eine eigene Firma gegründet haben. Dass ein Unternehmen, dessen Firmenchef ursprünglich als Maurerlehrling begonnen und sich hochgearbeitet hatte, nicht mehr in Konkurs gehen wird, sei eine erwiesene Tatsache - so berichten es zumindest die Insider.

 

 

Umfangreiches Anforderungsprofil

Die Tätigkeit am Bau setzt ein Bündel an fachlichen, körperlichen und sozialen Kompetenzen voraus. Neben der Erfüllung von körperlichen Anforderungen, wie Kraft und Ausdauer werden von den Bauarbeitern Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen erwartet: Hausverstand, psychische Belastbarkeit, Schwindelfreiheit, räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliches Geschick, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein usw. „Viele glauben, dass nur die ehemals schlechten Schüler/innen auf dem Bau arbeiten. Das stimmt aber keineswegs. Wir suchen uns von den Bewerber/innen diejenigen aus, die ein gutes Zeugnis haben. Denn wer z. B. nicht rechnen kann oder schlampig arbeitet, ist auf der Baustelle fehl am Platz“, erklärt ein Baumeister, wenn ihn die Schüler/innen nach den Auswahlkriterien befragen.

 

 

 

Lebenswerke schaffen

Der Wert der beruflichen Tätigkeit in einem Bauberuf besteht gewiss auch darin, dass bleibende Werke geschaffen werden. „Jedes Mal, wenn ich an der Bergisel-Sprungschanze vorbeikomme, erinnere ich mich an unsere Baustelle zurück. Es ist eine schöne Erfahrung zu wissen, dass ich am Gelingen dieses Werkes einen maßgeblichen Teil beigetragen habe. Und in 30 Jahren werde ich mich immer noch daran zurückerinnern!“ resümiert ein Baumeister über diese einzigartige Baustelle. Es müssen jedoch nicht immer solche besonders außergewöhnlichen Bauwerke sein, die diesen Beruf so sinnerfüllt machen. Die Errichtung eines ganz normalen Einfamilien- oder Bürohauses, einer Brücke, eines Tunnel- oder ein Kaminbaus usw. schaffen ebenso bleibende Erinnerungen.

 

Nähere Informationen:

Petra Kofler

 

Initiative: BAUDEINEZUKUNFT

Tel.: 0676/6392608

 

Email: petra.kofler(at)baudeinezukunft.at